domingo, 28 de junho de 2015

Sandhimmel


Grün ist die Hoffnung
Blau ist die Verwirklichung
Ein Marsch in die Natur hinein

Schritte schreiben im Wald
Die goldgrünen Gefühle
Das Erstaunen
Durch die Bäume
Zwischen den Felsen

Mächtig und grau und imponierend
Und breit und zeitlos
Schreit der Horizont
In meinen Augen drin

Welch eine Bereitschaft
In die Wälder einzutauchen!

Würden mich die Engel begleiten?

Ich küche, du küchst, wir küchen

So grünt die Hoffnung an jedem Morgen
Wenn wir uns am Tisch sitzen
Mit Sonnenlicht und ohne Sorgen
So möchte die Stimmung uns kitzeln

Begeisterung für den Alltag mit Kaffee
Kraft für das Dichten mit Brot
Ich fühle jetzt noch kein Heimweh
Sonst Freude bis zum Abendrot!

Durch das Fenster sagen mir die Bäume
Welches Geschenk ich jetzt bekomme
Und der Wind flüstert mir die Träume
Die sind so hell und strahlend wie die Sonne

Jedes Gespräch rennt mit der Zeit
Jedes Wort geht langsam mit der Uhr
Wir sind jetzt schon so weit
Im Herzen steht schon ewig 'ne Gravur

Langsam und geduldig kommt der Abend
Reden, trinken, essen und entdecken
Jede Nacht ist immer spannend
Alles wieder in der Küche erwecken

Ich hör' das Radio und die Stimmen
Ich bin schon wieder hier und wach
Meine Träume werden mich hierher immer bringen
Ich bin in Brasilien und trotzdem lach'



An Ekkehard, Silvia, Myrna und Luna

domingo, 21 de junho de 2015

Eintauchen



Ich atme ganz tief und nachdenklich ein
Wenn ich deine wunderschöne Augen sehe
Ich versuche sie zu lesen und wein'
Weil ich mich von ihnen bald entfernt stehe

Tief eingetaucht in dein Augenmeer
Um mich herum deine blaue Perlenstimme
Ohne Sorgen, ohne Bedürfnisse, ganz leer
Entdecke ich dich mit allen meinen Sinnen

Ich wünsche, träume und denke nach
Ich fand das Kerzenlicht im Finsternis
In deinen Augen ist meine Seele für immer wach
Was für ein wahres und heftiges Erlebnis!

Deine Hände schreiben in mein Herz
Das glücklichste Gedicht auf der Erde
Deine Augen spielen das goldene Vers
Im tiefen Meeresgrund und auf hohen Bergen

Der Ozean in deinen Augen spiegelt meine Wolken
Meine Wolken in deinen Augen gießen meine Liebe
Denn meine Liebe will dich irgendwohin folgen
Deine Augen sind jetzt und für immer meine Ziele

domingo, 19 de abril de 2015

Stachelfeucht

Fonte: http://de.forwallpaper.com/wallpaper/close-up-fence-wire-barbed-fog-haze-178567.html

Fliehen und drehen
so schnell wie möglich.
Das Gesicht zeigte sich nervös.
Die Bäume beugten sich...

So ein starkes Geräusch!
Explosionen aus Licht und Angst
entfalteten die Nacht.
Sie rannte durch den Labyrinth,
suchend
und aufgeregt.

Der Rasen bewegte sich schnell.
Die Tränen fielen
mit dem Regen.
Die Körper fielen
mit dem Ende
aus dem Himmel...

Stets dieses Streben!

Die Feuchtigkeit umarmt die Hoffnung.
Augenflimmern,
Mundbewegung,
Stimmlos.
Stacheldraht,
Blut.

Ein letzter Kuss
von der Natur.

Blau

Correndo pela água
Ouvindo a escritura das ondas
nas areias da praia da paz...
Banhando-se à luz da lua,
conversando com as gaivotas...
Que pérola!
Que brilho!
Brisa marítima que envolve o coração
não se esqueça de me esquecer
e de me manter!
Abre mais as nuvens
para o espetáculo do céu;
encobre as feridas,
apascenta a raiva,
energiza o dom.

quarta-feira, 15 de abril de 2015

Weißer Tanz

Fonte: http://www.fotos.sc/img2/u/cebur/n/Wald_Abend_Sonnenuntergang_Winter_Bume_Strahlen_Sonne__Dmmerung_.jpg
Im dunklen Wald sitze ich still
Die weiße Nebel armt mich um
Weil ich gehört werden nicht will
Rennen meine Augen um mich herum

Verängstlich stehe ich langsam auf
Feucht sind die Bäume und die Stimmung
Irgenwelche Richtung, wohin ich lauf
Befreit mich nicht aus dieser Verwirrung

Ich wandere zwischen den Schatten
Und sehe das unfassbare schwache Licht
Angst und Schwäche beginnen zu ermatten
Ich selber fliehe aus meiner Sicht

Deine Hand streckt sich weit
Rücksicht nehme ich auf jeden Fall
Frieden, wir sind jetzt zu zweit!
In nebligem Morgen tanzen wir mal

Ich weine vor Freude in der Stille
Jetzt darf ich ruhig träumen
Über feuchte Kräuter gemütlich liegen
Und meine Wünsche stimmlos abzäumen

terça-feira, 14 de abril de 2015

Stille See

Casper David Friedrich, Der Wanderer über dem Nebelmeer


Stille See...
Der Nebel deckt all meine Gedanken
Eine weiße Umarmung weht
Gepresst, meine schwere Tränen sanken
Weil dieses Gefühl noch da lebt

Wasserbewegung...
Das Lied der Erinnerungen spielt
Die Vergangenheit habe ich ein bisschen umgefasst
"Ob dieses Erlebnis noch heute gilt?"
Das ist die Frage, die ich liebe und du hasst

Wasser greift die Felsen...
Warum ist diese Freude jetzt so entfernt?
Wohin fliehen die Münze aus meinen Fingern?
Was halten sie denn so für ganz ernst?
Wer kann diese Traurigkeit endlich entringen?

Wellen schreien...
Gestern und heute sind nicht mehr da
Morgen bringt das Herz das Leben
Gestern und Morgen, und was ich war
Die Zeitlinie kann ich nicht mehr sehen

Wasser deckt die Straßen...
Der starke Wind zerstört die Wege
Wo meine Seele damals lief
Die großen Wellen saugen die Stege
Ins Meer, vergessen, ganz tief

Stille See...